Fußball

Gestern Abend hatte ich dann endlich mal einen Grund um früher Feierabend zu machen, so dass ich bereits kurz nach 16 Uhr das Büro verlassen habe um zu einem Fußballspiel aufzubrechen. Ich war als Schiedsrichterassistent eingeteilt für das Verbandsliga-Spiel TSV Münchingen – SV Nehren. Als Schiedsrichter amtierte Martin Petersen, der sonst Spiele bis zur 2. Bundesliga leitet.
Am Montag Abend ist er dann auch noch als 4. Offizieller in Cottbus gewesen und am morgigen Freitag wird es das Freundschaftsspiel SV Sanhausen – 1. FC Köln leiten. Für ihn war das also nicht mehr als ein Trainingsspiel ;-).
 
Das Spiel fing dann mit 15 Minuten Verspätung an, da Nehren auf der Anreise eine Panne hatte. Die Partie selbst war dann aber auch ein eher müder Kick. Es gab nicht sehr viele Chancen, dafür eine Menge an Fehlpässen.
Die interessanteste Szene war ein Strafstoß für Münchingen. Der spätere Schütze ließ sich unmittelbar nach dem Strafstoßpfiff einwechseln und hat dann mit seiner ersten Ballberührung den Ball dem Torwart in die Hände geschossen.
 
Interessant war jedoch die Zusammenarbeit mit einem Zweitliga-Schiedsrichter. So hatte er auch sein Headset mit dabei, das in der 1. + 2. Liga mittlerweile bei jedem Spiel mit dabei ist. Wir haben dann nämlich die Headsets bei diesem Spiel mit verwendet. So kann man im Schiedsrichterteam jederzeit mit einander kommunizieren und bekommt alle Ansprachen des Schiedsrichters an die Spieler mit.
Das ist wirklich eine sehr große Hilfe bei der Spielleitung und reduziert die Fehlerhäufigkeit :-).
Auch wenn das Spiel eher mau war, hat es durch das Headset und den Schiedsrichter gestern sehr viel Spaß gemacht :-).
 
Spielbericht der Ludwigsburger Kreiszeitung